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Vergleichstest: JP AUSTRALIA Allround Air 10.6x32 LC vs. STARBOARD iGo 10.8x33  (vom 02.09.2026)

Bei uns eines der beliebtesten Boards im Verleih, ist das Allround Air von JP. Umso gespannter waren wir auch auf Möglichkeit dies endlich ausgiebig zu testen. Vom Shape seit Jahren unverändert, jedoch von Design und Material wurde es völlig überarbeitet. Was das im Vergleichstest bedeuten soll, wollten wir erfahren. Und das im direkten Vergleich zu unserer bisherigen Referenz unter den Allrounder von Starboard. 

Wie bei allen aktuellen Boards von JP Australia, zeichnen sich diese durch ihr extrem niedriges Eigengewicht (hier nur 6,5kg) aus, ohne dabei an Qualität und Eigenschaften zu verlieren. das 10.6er erfreut sich seit Jahren großer Beliebtheit, das es wirklich für nahezu Jeden, also Einsteiger, geeignet ist. Mit einer klassischen Breite von 32" (81,3cm) weißt es große Kippstabilität auf. Nur breitere wie das iGo sind noch kippstabiler. Aufgrund des Shapes ist es zudem auch sehr wendig, und somit auf nahezu allen Gewässern einsetzbar. im Kürzlichen Test auf der Blies in Frankreich, einen Nebenarm der Saar, waren wir auch positiv überrascht, dass es so tragfreudig ist, und in sich eine sehr gute Steifigkeit geboten hat. Auch war es uns möglich mit etwas kräftigeren Paddelschlägen verhältnismäßig auf Geschwindigkeit zu kommen. Hierbei zeigte die spitzere Nose mit der der dezenten Rockerline ihre Vorteile, so dass wir stets sicheren Stand hatten, und sehr spurgetreu gerade aus gekommen sind, selbst wenn es mal etwas unruhiger wurde. 

Vom Händling nehmen sich beide Boards nicht viel. Egal ob das Starboard oder das JP Australia, beide lassen sich sehr einfach verpacken. Dank ihres geringen Eigengewichtes, auch angenehm leicht zur etwas weiter entfernten Eintrittsstelle zu tragen. Während das iGo bequem eingerollt wird, und in kompakten Roll-Trolleybag verstaut werden kann, lässt sich das Allround Air dank unterbrochenen Deckpad einfach falten, und kinderleicht im Bag verstauen. Somit ist es für Jedermann uneingeschränkt geeignet. Auch kann bei beiden Boards, das Gepäcknetz abgenommen werden, was es möglich macht, eine Decke für den Vierbeiner mühelos zu platzieren. Ebenso ist das Deckpad beim Starboard etwas gröber strukturiert, was einen Hauch mehr sicheren Halt an Board zur Folge hat. 

Während das JP stets auf minimalistische Ausstattung setzt, ohne dabei den Blick aufs Wesentliche zu verlieren, verfügt das Starboard darüber hinaus über die Kajakoption. Dank der 4 D-Ringe lässt sich auch ein Kajaksitz bei Bedarf montieren. Angenehm breites Kickpad besitzen beide Boards, auch eine Hydro Slick Edge. Das Starboard lässt sich auch zu zweit dank 3 Tragegriffe tragen, wobei das JP auf nur einen setzt, was angesichts des Gewichtes auch völlig ausreichend ist. Obwohl beide im Design recht schlicht daher kommen, konnten die frischeren Farben beim JP Australia etwas mehr überzeugen. Aber alles reine Geschmackssache.

So unterschiedlich auch die Konzepte beider Boards sein mögen, haben diese dennoch eines gemeinsam - beide sind besonders für den Einsteiger hervor zu heben. Während das Starboard dank zusätzlicher Features wie Kajakoption universeller vielleicht einsetzbar ist, und auch mit mehr Wendigkeit zu überzeugen weiß, überzeugt das JP durch sein geringes Gewicht, und dem deutlich angenehmeren Preis. Wer den Einstieg in den SUP-Sport sucht, und dies auf nahezu allen Gewässern nutzen mag, ist mit beiden Bestens beraten."

Bei Interesse - dann hier zum JP AUSTRALIA Allround Air 10.6x32 LC oder zum STARBOARD iGo 10.8x33 Deluxe Lite.