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Vergleichstest: JP AUSTRALIA Cruis Air 12.6x31 LC vs. NSP Tourer LT 12.6x32  (vom 30.07.2026)

Immer wieder ein Vergnügen für uns ist's, wenn ganz neues Material auf dem Markt erscheint, und uns sofort zum Testen zur Verfügung steht. So nutzten wir die Gunst der Stunde, und nahmen nicht nur das neue Touringboard von NSP auf den Prüfstand, sondern in diesem Atemzug auch das neue und endlich erschienene JP Australia. 

Wie seit Jahren bekannt, sind die JP's zum Vorteil es Gewichts minimalistisch gestaltet. Mit einen Gewicht von nur 7,3kg zählt es definitiv zu den Leichtesten seiner Klasse. Erstaunlich hierbei ist, dass dank dem Woven Dropstitch es immer noch sehr steif in sich ist, selbst wenn Paddler mit knapp 100kg darauf steht. Dies ist auch wohl möglich dem Welded Seam Verfahren an den Rails geschuldet, bei dem diese im Thermo Fusion Verfahren der Länge nach aufgetragen werden, unterstützt von zwei Kompressionsbändern. Dank einer Breite von 31" (78,7cm) ist es nicht ganz so breit, wie das NSP, was sich in Gleitfreudigkeit bemerkbar macht. So glitt es zügiger voran, und war dennoch kippstabil, und somit Einsteigerfreundlich. Aich der Geradeauslauf ist sehr präzise, so dass sich einige Paddelschläge auf nur einer Seite bewerkstelligen lassen, ohne von der Spur abzukommen. 

Das NSP ist dafür deutlich tragfreudiger und auch ein Hauch kippstabiler. Dies kommt denen zu Gute, die mit Gepäck sicher auf längere und gediegene Touren gehen möchten. Aus diesem Grund verfügt es auch über zwei Action Cam Halterungen, welche es möglich machen, seine Tour auf verschiedenen Perspektiven fest zu halten. Im Vergleich zum JP ist das Deckpad durchgehend, und auch etwas rutschfester. Dafür verfügt das JP über ein Kickpad, was es erlaubt, besseren Stand bei flotteren Wendemanövern zu haben. Auch zeichnet sich das Cruis Air durch eine Hydro Slick Edge aus, die nicht wie bei anderen Herstellern nur am Unterdeck verklebt ist, sondern direkt im Tail eingearbeitet wird, und somit für etwas mehr Sportlichkeit steht. 

Während das NSP neben zwei Gepäcknetzen auch über 3 Tragegriffen verfügt, wobei im hinteren auch der Paddelhalter eingearbeitet ist, verfügt das JP nur über einen (relativ schnell trocknenden) Tragegriff und ein Gepäcknetz. Hierbei besteht die Möglichkeit, dies sehr einfach zu entfernen, oder nach zu spannen dank 'Curry Klemme', so dass Zuladung auch zukünftig straff gesichert ist. Im Händling ist das JP besonders einfach konzipiert. Dank dem unterbrochenen Deckpad lässt es sich schnell und immer richtig zusammenlegen, und auch problemlos im Transportbag verstauen. Dank seines geringen Eigengewichtes im Vergleich mit NSP mit 9,5kg (was auch nicht sonderlich schwer ist), lässt sich auch für zierlichere Personen, sowie Kids & Teens einfacher zur Eintrittsstelle tragen. Dafür glänzt das NSP im Lieferumfang mit Vollausstattung - neben dem komfortablen Transportbag, wird ein dreiteiliges Fiberglass-Paddel und ein zugfeste Coiled Leash mitgeliefert. Das heißt man erwirbt für einen sehr guten Preis, ein sorgenfreies Einsteigerpaket vom Markenhersteller.

Beide Boards haben ihre klaren Vorzüge. Während das NSP auf Kippstabilität und Traglast für längere Touren die erste Wahl sein sollte, ist das JP Australia eher mit sportlichen Akzenten gesegnet, und auch aufgrund seines Gewichtes von zarteren Paddlern einfacher zu händeln."

Bei Interesse - dann hier zum JP AUSTRALIA Cruis Air 12.6x31 LC oder zum NSP Touring LT 12.6x32 Komplettset.