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Vergleichstest: JP AUSTRALIA Cruis Air 11.6x30 LC vs. sunRISE 11.6x29 (vom 02.08.2026)



Nachdem JP Mitte Juli ihre neuen Boards zur Auslieferung gebracht haben, waren wir ganz besonders auch auf das Cruis Air 11.6x30 gespannt. Bereits der Vorgänger erfreute sich nicht nur bei unserer Kundschaft großer Beliebtheit, da diese den Sports-Tourer zugeordnet wird. Und so stellten wir es gleich im direkten Vergleich zum bisherigen 'Platzhirsch' in diesem Segment, und waren gespannt, wie beide im direkten Vergleich abschneiden.
Auf den ersten Blick, ist das Eigengewicht des JP's bemerkenswert. Mit nur 6,6kg ist es ein Federgewicht. Was aber seinen Eigenschaften keinen Abbruch tut. So stellt es eine gelungene Mischung aus Spurtreue und Wendigkeit zugleich dar. Dabei ist es stets sicher zu manövrieren, ohne das man an Geschwindigkeit einbüßt. So glitt es sehr zügig und auch schnurstracks übers Wasser, und machte sofort Spaß und Laune auf mehr. Auch dank seiner Breite von 76,2cm ist es kippstabiler im Vergleich zum sunRISE, was den nicht ganz so versierten Paddler entgegen kommt. Zwar ist das sunRISE darum etwas herausfordernder, aber auch in Sachen Geschwindigkeit kaum zu schlagen im Vergleich. Während das Cruis Air bei seichten Wellengang auf dem Meer mit dezenten Rocker seine Vorteile ausspielt, ist im Flatwater-Bereich (Seen und Fließgewässer) das sunRISE ohne Rocker vorteilhafter, da es keine Wasserkante vor sich herschiebt, und somit durchs Wasser schneidet.
Da beide Boards über eine Hydro Slick Edge verfügen, gab es auch keine großen Verwirbelungen am Tail, was die Gleitfreudigkeit beider unterstreicht. Ebenso verfügen beide über ein Kickpad, wobei das vom JP etwas breiter ausfällt, während das vom sunRISE zwar schmäler, aber etwas höher ist. Hier sollte jeder Paddler seine Vorzüge kennen, oder es probieren, denn beide Arten sind individuell vom Nutzer abhängig. Neu bei allen 2026er Boards von JP Australia ist eine 'Curry Klemme', die es möglich macht, das Gepäcknetz einfach nach zu spanne, wenn es mal etwas ausgeleihert daher kommt, oder bei Bedarf ganz zu entfernen.
Wie auch schon beim zuvor getesteten großen 'Bruder', dem Cruis Air 12.6x31, ist das JP einfacher zu händeln. Schnelles und einfsche Verpacken, sowie Gang zum oder vom Gewässer sind spielend einfach, und kommt auch zarteren Personen zu Gute. In Sachen der Vielseitigkeit punktet dank Kajak-Option, diverser Griffe und größerem Gepäcknetz das sunRISE, und ist deswegen vielleicht auch für die (junge) Familie mit konzipiert.
Geschmäcker sind bekanntlich verschieden, so auch beim Design. Die einfarbige und matte Oberfläche des JP hat gewiss auch seinen Reiz, jedoch konnten die knallig glänzenden Farben in Verbindung mit dem UV beständigen Aufdruck beim sunRISE mehr überzeugen.
Daran das beide Boards ihren sportliche Gene haben, besteht kein Zweifel. Wer es etwas weniger heraus fordernder möchte und auch sonst keine zusätzlichen Optionen wie Kajakfunktion, mehrere Trage- und Haltegriffe benötigt, ist mit dem JP bestens aufgestellt. Für alle anderen, die die Vielseitigkeit, aber auch mehr den Hang zu Geschwindigkeit bevorzugen, ist das sunRISE die geeignetere Wahl."
Bei Interesse - dann hier zum JP AUSTRALIA Cruis Air 11.6x30 LC oder zum sunRISE 11.6x29.

