TESTarchiv

Um unsere Interessenten bestmöglich beraten zu können, veranstalten wir nicht nur diverse TESTivals unter einem bestimmten Thema, sondern testen diverse Boards, ob im Einzeltest oder im direkten Vergleich. Hierbei ist uns die Objektivität stets wichtig, so dass dies in einer Gemeinschaft von Mehreren geschieht. Dies sollte so als kleine Entscheidungshilfe dienlich sein, auch wenn gleich uns bewusst ist, dass jeder seine Erfahrungen machen sollte. Oftmals ist es, dass die Boards von den Maßen recht ähnlich sind, aber Nuancen entscheiden darüber, wie es sich verhält, und für wen es besser geeignet ist. Dies wurden bislang nur in unserem alljährlich erscheinenden Flyern und Prospekten dargestellt. 

So haben wir begonnen in 2026, diese Ergebnisse nieder zu schreiben, um so auch einen einfachen Einstieg zu ermöglichen. Hierbei haben wir uns dazu entschlossen, die Skalierung der einzelnen Bewertungen zu verfeinern als bislang. Ebenso haben wir aus bisherigen 5 Kategorien, insgesamt 8 gemacht, so dass weitere, nicht ganz unwesentliche Aspekte, mit beleuchtet werden können. Diese beziehen sich ausschließlich auf das Fahrverhalten, und sind unabhängig des Produktpreises.

Einmal im Jahr, küren wir unter allen Neuerscheinungen des Jahres, das Board des Jahres, wie auch die Jahre zuvor. Dazu in Kürze mehr.

Nachfolgend die Übersicht zu den Testberichten:

  • JP AUSTRALIA Allround Air 10.6x32 LC vs. STARBOARD iGo 10.8x33
  • Einzeltest: NSP Cruiser LT 11.0x32
  • Einzeltest: MAKAIO Race Tec 14.x27 RS
  • JP AUSTRALIA Cruis Air 11.6x30 LC vs. sunRISE 11.6x29 Ltd. Edition
  • Einzeltest: JP AUSTRALIA Cruis Air 12.6x31 CR
  • JP AUSTRALIA Cruis Air 12.6x30 LC vs. NSP Tourer LT 12.6x32
  • NAISH Touring 12.6x32 vs. MAKAIO Loana 12.6x31 V4 vs. STARBOARD Touring One 12x6x30
  • MAKAIO Kula Nui 11.6x32 V5 vs. STARBOARD iGo 10.8x33
  • MAKAIO Touring SP 11.0x29 vs. sunRISE 11.6x29 Ltd. Edition
  • Einzeltest: STARBOARD Allstar Airline 14.0x26
  • STARBOARD Touring One 12.6x30 vs. MAKAIO Touring X-Pro 12.6x30
  • MAKAIO Touring X-Pro 12.6x30 vs. NAISH One 12.6x30
  • NAISH Mana 10.8x33 vs. STARBOARD iGo 10.8x33
  • sunRISE 11.6x29 Ltd. Edition vs. STARBOARD Touring 11.6x29
  • Einzeltest: MAKAIO Nawahi 11.0x33 New Edition

Vergleichstest: JP AUSTRALIA Allround Air 10.6x32 LC vs. STARBOARD iGo 10.8x33  (vom 02.09.2026)

Bei uns eines der beliebtesten Boards im Verleih, ist das Allround Air von JP. Umso gespannter waren wir auch auf Möglichkeit dies endlich ausgiebig zu testen. Vom Shape seit Jahren unverändert, jedoch von Design und Material wurde es völlig überarbeitet. Was das im Vergleichstest bedeuten soll, wollten wir erfahren. Und das im direkten Vergleich zu unserer bisherigen Referenz unter den Allrounder von Starboard. 

Wie bei allen aktuellen Boards von JP Australia, zeichnen sich diese durch ihr extrem niedriges Eigengewicht (hier nur 6,5kg) aus, ohne dabei an Qualität und Eigenschaften zu verlieren. das 10.6er erfreut sich seit Jahren großer Beliebtheit, das es wirklich für nahezu Jeden, also Einsteiger, geeignet ist. Mit einer klassischen Breite von 32" (81,3cm) weißt es große Kippstabilität auf. Nur breitere wie das iGo sind noch kippstabiler. Aufgrund des Shapes ist es zudem auch sehr wendig, und somit auf nahezu allen Gewässern einsetzbar. im Kürzlichen Test auf der Blies in Frankreich, einen Nebenarm der Saar, waren wir auch positiv überrascht, dass es so tragfreudig ist, und in sich eine sehr gute Steifigkeit geboten hat. Auch war es uns möglich mit etwas kräftigeren Paddelschlägen verhältnismäßig auf Geschwindigkeit zu kommen. Hierbei zeigte die spitzere Nose mit der der dezenten Rockerline ihre Vorteile, so dass wir stets sicheren Stand hatten, und sehr spurgetreu gerade aus gekommen sind, selbst wenn es mal etwas unruhiger wurde. 

Vom Händling nehmen sich beide Boards nicht viel. Egal ob das Starboard oder das JP Australia, beide lassen sich sehr einfach verpacken. Dank ihres geringen Eigengewichtes, auch angenehm leicht zur etwas weiter entfernten Eintrittsstelle zu tragen. Während das iGo bequem eingerollt wird, und in kompakten Roll-Trolleybag verstaut werden kann, lässt sich das Allround Air dank unterbrochenen Deckpad einfach falten, und kinderleicht im Bag verstauen. Somit ist es für Jedermann uneingeschränkt geeignet. Auch kann bei beiden Boards, das Gepäcknetz abgenommen werden, was es möglich macht, eine Decke für den Vierbeiner mühelos zu platzieren. Ebenso ist das Deckpad beim Starboard etwas gröber strukturiert, was einen Hauch mehr sicheren Halt an Board zur Folge hat. 

Während das JP stets auf minimalistische Ausstattung setzt, ohne dabei den Blick aufs Wesentliche zu verlieren, verfügt das Starboard darüber hinaus über die Kajakoption. Dank der 4 D-Ringe lässt sich auch ein Kajaksitz bei Bedarf montieren. Angenehm breites Kickpad besitzen beide Boards, auch eine Hydro Slick Edge. Das Starboard lässt sich auch zu zweit dank 3 Tragegriffe tragen, wobei das JP auf nur einen setzt, was angesichts des Gewichtes auch völlig ausreichend ist. Obwohl beide im Design recht schlicht daher kommen, konnten die frischeren Farben beim JP Australia etwas mehr überzeugen. Aber alles reine Geschmackssache.

So unterschiedlich auch die Konzepte beider Boards sein mögen, haben diese dennoch eines gemeinsam - beide sind besonders für den Einsteiger hervor zu heben. Während das Starboard dank zusätzlicher Features wie Kajakoption universeller vielleicht einsetzbar ist, und auch mit mehr Wendigkeit zu überzeugen weiß, überzeugt das JP durch sein geringes Gewicht, und dem deutlich angenehmeren Preis. Wer den Einstieg in den SUP-Sport sucht, und dies auf nahezu allen Gewässern nutzen mag, ist mit beiden Bestens beraten."

Bei Interesse - dann hier zum JP AUSTRALIA Allround Air 10.6x32 LC oder zum STARBOARD iGo 10.8x33 Deluxe Lite.


Einzeltest: NSP Cruiser LT 11.0x32   (vom 16.08.2026)

Es wurde mal wieder an der Zeit, nachdem wir so viele Touringboards in letzter Zeit im Test hatten, einen Allrounder zu testen.  So wurde es auch höchste Zeit das brandneue Cruiser LT von NSP auf den Prüfstand zu nehmen. Und nachdem das Wetter die letzten Tage nicht so gut mitspielte, konnten wir die Gunst der Stunde nutzen, und es au´sgiebig auch unter etwas widrigen Bedingungen testen. 

Was sofort neben der Verarbeitung auffällig war, ist das das Zubehör auch von ansprechender Qualität ist. Sowohl das Bag mit umlaufenden Reisverschluss, also auch die zugfeste Coiled Leash. Zunächst aber zum Board selbst. Das Cruiser besticht vom ersten Moment an, durch seine seht gute Kippstabilität, was Einsteigern zu Gute kommt. Klar leidet zwar die Geschwindigkeit darunter, was aber auch die Einsteiger nicht relevant ist. Diese können ihre erste Versuche, auf dem wendigen Board, unternehmen, und werden aufgrund des Shapes recht schnell erste Erfolge haben. Genau hierfür wurde es gestaltet, und findet so seine Nutzergruppe. Das NSP ist mit dem Wichtigsten für den Anfang ausgestattet, und lässt sich ebeno wie der 'große Bruder' (Tourer LT) relativ einfach händeln. Highlights hierbei sind die ActionCam Halterung, das angenehm rutschfeste Deckpad, und die US Split Fin Box.

Bei Interesse - dann hier zum NSP Cruiser LT 11.0x32.


Einzeltest: MAKAIO RaceTec 14.0x27 RS  (vom 09.08.2026)

Immer wieder ist es uns ein ganz besonderes Vergnügen in der Streichholzklasse Neuheiten genauer unter die Lupe zu nehmen. So erschien nach einigen Jahren, ein Raceboard von Makaio, welches mit einer Breite von 27" (68,6cm) genau zwischen den etablierten Boards von Naish (Maliko Carbon) und Starboard (Allstar Airline) liegt. Das dies hierbei auch in der klassischen Länge von 427cm geblieben ist, ist selbsterklärend. 

Auf den ersten Blick weiß nicht nur das deutlich aufwendigere Design zu überzeugen, sondern die gesamte Konstruktion. So verfügt es nicht nur über einen Woven X-Cross Double Layer, und Rails, welche im Heat Welded Verfahren geschweißt ausgetragen werden, sondern auch über ein neues Merkmal, welches dem Board deutlich mehr Steifheit bei der Länge verleihen sollte. Im Gegensatz zu Naish und Starboard, welche über eine umlaufenden Carbon-Stringer n Ober- und Unterdeck verfügen, um Durchbiegen zu verhindern, wird beim Makaio auf ein System gesetzt, welches eine Carbon Rail seitlich zwischen den Kompressionsbändern einsetzt. Dieser erzeugt die Steifigkeit, wenn dieser unter Druck steht. Das sich dies wirklich positiv bemerkbar macht, hätten wir anfänglich nicht vermutet. Auch kommt dieser der Tragfähigkeit zu Gute, da das Board nicht so schwabbelig wirkte. 

Das 'Länge läuft' ist kein Geheimnis. So gleitet das Board sehr laufruhig und strack geradeaus, erst Recht von die Paddelschlagzahl größer wird. Mit wenigen Paddelschlägen ist man ruck zuck auf Geschwindigkeit, ohne sich zu sehr verausgaben zu müssen. Auch das sehr schmal zulaufende Tail erzeugte sofort seinen Flair. Das Kickpad und eine Hydro Slick iEdge n diesem Segment nicht fehlen, auch wenn diese relativ schmal ausfallen. Unüblich in der Streichholzklasse sind die zwei zusätzlichen Haltegriffe. Diese haben aber eher die Funktion, dass man etwas besser wieder aufsteigen kann, da man so das Board besser umfassen kann. Aus diesem Grund, sind diese eher seitlich, und auf Höhe des Tragegriffes angebracht. Vielleicht ein Nutzwert, wenn man mal (unfreiwillig) über Board geht. Ebenso neu ist, dass die neuen Race Tecs über ein Split Fin Box verfügen, welche das Board leichter in das Trolleybag verstauen lässt. Angemerkt - getestet wurde das beschriebene 14.0x27. Darüber hinaus gibt es das Race Tec auch in 12.6x27 und 12.6x29.

Nach ersten und ausgiebigen Test, braucht sich das Makaio nicht zu verstecken. Neben dem hochwertigen Materialmix, wusste die neuen Carbon Rails als Innovation für mehr Steifigkeit zu überzeugen, ohne das diese beim Einpacken stören. Trendiges und zeitloses Design, funktionelle Ausstattung, gepaart mit sehr attraktiven Preis im Vergleich zu den etablierten Herstellern, machen es mindestens zu einer Alternative."

Bei Interesse - dann hier zum MAKAIO Race Tec 14.0x27 RS. Alternativ auch als 12.6x27 oder 12.6x29.


Vergleichstest: JP AUSTRALIA Cruis Air 11.6x30 LC vs. sunRISE 11.6x29  (vom 02.08.2026)

Nachdem JP Mitte Juli ihre neuen Boards zur Auslieferung gebracht haben, waren wir ganz besonders auch auf das Cruis Air 11.6x30 gespannt. Bereits der Vorgänger erfreute sich nicht nur bei unserer Kundschaft großer Beliebtheit, da diese den Sports-Tourer zugeordnet wird. Und so stellten wir es gleich im direkten Vergleich zum bisherigen 'Platzhirsch' in diesem Segment, und waren gespannt, wie beide im direkten Vergleich abschneiden.  

Auf den ersten Blick, ist das Eigengewicht des JP's bemerkenswert. Mit nur 6,6kg ist es ein Federgewicht. Was aber seinen Eigenschaften keinen Abbruch tut. So stellt es eine gelungene Mischung aus Spurtreue und Wendigkeit zugleich dar. Dabei ist es stets sicher zu manövrieren, ohne das man an Geschwindigkeit einbüßt. So glitt es sehr zügig und auch schnurstracks übers Wasser, und machte sofort Spaß und Laune auf mehr. Auch dank seiner Breite von 76,2cm ist es kippstabiler im Vergleich zum sunRISE, was den nicht ganz so versierten Paddler entgegen kommt. Zwar ist das sunRISE darum etwas herausfordernder, aber auch in Sachen Geschwindigkeit kaum zu schlagen im Vergleich. Während das Cruis Air bei seichten Wellengang auf dem Meer mit dezenten Rocker seine Vorteile ausspielt, ist im Flatwater-Bereich (Seen und Fließgewässer) das sunRISE ohne Rocker vorteilhafter, da es keine Wasserkante vor sich herschiebt, und somit durchs Wasser schneidet. 

Da beide Boards über eine Hydro Slick Edge verfügen, gab es auch keine großen Verwirbelungen am Tail, was die Gleitfreudigkeit beider unterstreicht. Ebenso verfügen beide über ein Kickpad, wobei das vom JP etwas breiter ausfällt, während das vom sunRISE zwar schmäler, aber etwas höher ist. Hier sollte jeder Paddler seine Vorzüge kennen, oder es probieren, denn beide Arten sind individuell vom Nutzer abhängig. Neu bei allen 2026er Boards von JP Australia ist eine 'Curry Klemme', die es möglich macht, das Gepäcknetz einfach nach zu spanne, wenn es mal etwas ausgeleihert daher kommt, oder bei Bedarf ganz zu entfernen. 

Wie auch schon beim zuvor getesteten großen 'Bruder', dem Cruis Air 12.6x31, ist das JP einfacher zu händeln. Schnelles und einfsche Verpacken, sowie Gang zum oder vom Gewässer sind spielend einfach, und kommt auch zarteren Personen zu Gute. In Sachen der Vielseitigkeit punktet dank Kajak-Option, diverser Griffe und größerem Gepäcknetz das sunRISE, und ist deswegen vielleicht auch für die (junge) Familie mit konzipiert.

Geschmäcker sind bekanntlich verschieden, so auch beim Design. Die einfarbige und matte Oberfläche des JP hat gewiss auch seinen Reiz, jedoch konnten die knallig glänzenden Farben in Verbindung mit dem UV beständigen Aufdruck beim sunRISE mehr überzeugen. 

Daran das beide Boards ihren sportliche Gene haben, besteht kein Zweifel. Wer es etwas weniger heraus fordernder möchte und auch sonst keine zusätzlichen Optionen wie Kajakfunktion, mehrere Trage- und Haltegriffe benötigt, ist mit dem JP bestens aufgestellt. Für alle anderen, die die Vielseitigkeit, aber auch mehr den Hang zu Geschwindigkeit bevorzugen, ist das sunRISE die geeignetere Wahl."

Bei Interesse - dann hier zum JP AUSTRALIA Cruis Air 11.6x30 LC oder zum sunRISE 11.6x29. 


Einzeltest: JP AUSTRALIA Cruis Air 12.6x31 CR  (vom 31.07.2026)

Noch unter den Eindruck des Vortages stehend, bei dem wir das Cruis Air als LC (Light Crossed) Variante ausgiebig getestet haben, waren wir gespannt, wie sich die CR (Cross Reinforced) Variante schlagen kann. Vom Shape her identisch, glänzt die CR Technologie durch doppelte Laminierung, welches nicht nur der Dichtigkeit förderlich ist, sondern das gesamte Board auch in sich steifer macht. Dies kommt  nicht nur der Traglast zu Gute. Gleichzeitig setzt JP hier auf ein anderes Farbmuster, und hat die Base im trendgemäßen Pacific Blue gehüllt.

Von den Fahreigenschaften ändert sich hierbei nicht viel im Vergleich zur LC Konstruktion. Vielmehr gewinnt es durch diese an Traglast, und wirkt zudem auch einen guten Deut steifer, so dass es auch für kräftigere Paddler geeignet ist. Trotz stärkeren Materials, war es ebenso leicht einzupacken, auch wenn gleich das Gewicht um 1,2kg zugenommen hat (LC bei 7,3kg - CR bei 8,5kg). Im Verhältnis zu vergleichbaren Boards anderer Brands immer noch ein Fliegengewicht. Das es das Kickpad, die Hydro Slick Edge, und das variable nachspannbare Gepäcknetz beibehält, ist selbstverständlich. Nähere Infos hierzu auch im Vergleichstest mit dem Cruis Air 12.6x31 LC vom 30.07.2026. Das das Design deutlich besser ankam, sei hierbei auch erwähnt. 

Wer ein laststabiles und gleitfreudiges Board von´ Marke sucht, ist mit der CR Konstruktion des Cruis Air optimal bedient. So besticht es nicht nur durch seine Gleiteigenschaften, sondern insbesondere durch seine Steifigkeit im Vergleich zum LC. Im Gesamten eine sehr gut gelungene Mischung für die wichtigsten Attribute eines Touringboards, und das im trendigen Design. Top Empfehlung in seiner Preisklasse."

Bei Interesse - dann hier zum JP AUSTRALIA Cruis Alr 12.6x31 CR.


Vergleichstest: JP AUSTRALIA Cruis Air 12.6x31 LC vs. NSP Tourer LT 12.6x32  (vom 30.07.2026)

Immer wieder ein Vergnügen für uns ist's, wenn ganz neues Material auf dem Markt erscheint, und uns sofort zum Testen zur Verfügung steht. So nutzten wir die Gunst der Stunde, und nahmen nicht nur das neue Touringboard von NSP auf den Prüfstand, sondern in diesem Atemzug auch das neue und endlich erschienene JP Australia. 

Wie seit Jahren bekannt, sind die JP's zum Vorteil es Gewichts minimalistisch gestaltet. Mit einen Gewicht von nur 7,3kg zählt es definitiv zu den Leichtesten seiner Klasse. Erstaunlich hierbei ist, dass dank dem Woven Dropstitch es immer noch sehr steif in sich ist, selbst wenn Paddler mit knapp 100kg darauf steht. Dies ist auch wohl möglich dem Welded Seam Verfahren an den Rails geschuldet, bei dem diese im Thermo Fusion Verfahren der Länge nach aufgetragen werden, unterstützt von zwei Kompressionsbändern. Dank einer Breite von 31" (78,7cm) ist es nicht ganz so breit, wie das NSP, was sich in Gleitfreudigkeit bemerkbar macht. So glitt es zügiger voran, und war dennoch kippstabil, und somit Einsteigerfreundlich. Aich der Geradeauslauf ist sehr präzise, so dass sich einige Paddelschläge auf nur einer Seite bewerkstelligen lassen, ohne von der Spur abzukommen. 

Das NSP ist dafür deutlich tragfreudiger und auch ein Hauch kippstabiler. Dies kommt denen zu Gute, die mit Gepäck sicher auf längere und gediegene Touren gehen möchten. Aus diesem Grund verfügt es auch über zwei Action Cam Halterungen, welche es möglich machen, seine Tour auf verschiedenen Perspektiven fest zu halten. Im Vergleich zum JP ist das Deckpad durchgehend, und auch etwas rutschfester. Dafür verfügt das JP über ein Kickpad, was es erlaubt, besseren Stand bei flotteren Wendemanövern zu haben. Auch zeichnet sich das Cruis Air durch eine Hydro Slick Edge aus, die nicht wie bei anderen Herstellern nur am Unterdeck verklebt ist, sondern direkt im Tail eingearbeitet wird, und somit für etwas mehr Sportlichkeit steht. 

Während das NSP neben zwei Gepäcknetzen auch über 3 Tragegriffen verfügt, wobei im hinteren auch der Paddelhalter eingearbeitet ist, verfügt das JP nur über einen (relativ schnell trocknenden) Tragegriff und ein Gepäcknetz. Hierbei besteht die Möglichkeit, dies sehr einfach zu entfernen, oder nach zu spannen dank 'Curry Klemme', so dass Zuladung auch zukünftig straff gesichert ist. Im Händling ist das JP besonders einfach konzipiert. Dank dem unterbrochenen Deckpad lässt es sich schnell und immer richtig zusammenlegen, und auch problemlos im Transportbag verstauen. Dank seines geringen Eigengewichtes im Vergleich mit NSP mit 9,5kg (was auch nicht sonderlich schwer ist), lässt sich auch für zierlichere Personen, sowie Kids & Teens einfacher zur Eintrittsstelle tragen. Dafür glänzt das NSP im Lieferumfang mit Vollausstattung - neben dem komfortablen Transportbag, wird ein dreiteiliges Fiberglass-Paddel und ein zugfeste Coiled Leash mitgeliefert. Das heißt man erwirbt für einen sehr guten Preis, ein sorgenfreies Einsteigerpaket vom Markenhersteller.

Beide Boards haben ihre klaren Vorzüge. Während das NSP auf Kippstabilität und Traglast für längere Touren die erste Wahl sein sollte, ist das JP Australia eher mit sportlichen Akzenten gesegnet, und auch aufgrund seines Gewichtes von zarteren Paddlern einfacher zu händeln."

Bei Interesse - dann hier zum JP AUSTRALIA Cruis Air 12.6x31 LC oder zum NSP Touring LT 12.6x32 Komplettset.


Vergleichstest: NAISH Touring 12.6x32 V5 vs. MAKAIO Loana 12.x31 V4 vs. STARBOARD Touring One 12.6x30  (vom 29.07.2026)

Alle guten Dinge sind drei. Es wurde mal wieder Zeit, das beliebte Segment der Touringboards näher unter die Lupe zu nehmen. Gleich zwei Probanden sollten hierbei näher beleuchtet werden - das brandneue Naish Touring 12.6x32, und das bewährte Loana 12.6x31 V4 von Makaio. Damit der Test auch direkt vergleichbar wird, haben wir uns entschlossen im ersten 'Dreifach-Test', das Touring One 12.6x30 von Starboard zum Vergleich hinzuziehen. Hierbei wurde sehr schnell spürbar, was minimale Änderungen beim Shape auf das Fahrverhalten für Auswirkungen haben. 

Beginnend beim neuen Naish. Mit einer Breite von 32" (81,3cm) ist es das Breiteste im Reigen. So war es auch wenig verwunderlich, das es das Kippstabilste war. Durch das Volumen, und die neue Woven Dropstitch Technologie konnte es darüber hinaus, gefühlt als das Tragfreudigste empfunden werden. Dank der neuen Double Rails ist's auch äußerst steif in sich, und glitt hervorragend steif übers Wasser, auch bei schweren Paddlern und mit Ballast. Zwar etwas schwerfällig und gemütlich, dafür aber sehr spurgetreu und strack gerade aus. Was die Meisten vom Touringboard auch erwarten. Auffallend hierbei auch, dass seichter Wellengang dem Board nichts anmerken ließ, so dass man schon fast annehmen könnte, einen Traglastkahn unter den Füßen zu haben. Kippstabilität, Traglast und Geradeauslauf ist die Domäne des Naish Touring. Auch dank optimierter Outline mit breit zulaufenden Tail.

Auch wenn das Makaio ähnlich tragfreudig ist, konnte dieses an anderer Stelle punkten. Wohl möglich durch das deutlich schmaler zulaufende Tail, wirkte es deutlich wendiger. Diese Agilität kommt besonders bei etwas windigeren Verhältnisse zum tragen, und stellt seine Vorzüge hier heraus. In Verarbeitung ist es dank Woven Double Layer Technologie mindestens ebenbürtig, obwohl es ein Quäntchen leichter ist, als das Naish. 

Wenn man die Vielseitigkeit heran zieht, ist das Makaio das was den Unterschied ausmacht. Als Einziges unter den drei Kandidaten, verfügt es über die Kajakoption, so dass man auch entspannt im Sitzen paddeln kann. Ebenfalls sind zwei Haltegriffe für sicheren Halt der Mitfahrer montiert, was bei Naish und Starboard fehlend ist. Für sportliche Wendemanöver verfügt es über ein Kickpad, wie auch das Starboard, wobei dessen durch Breite und fehlendes Gepäcknetz praktischer ist. Das Naish weist zudem als Einziges zwei Besonderheiten auf - es verfügt über eine Action Cam Halterung und über ein Überdruckventil. 

Im Händling wiederum ist das Starboard maßstabsetzend. Keines der Boards lässt sich so einfach verpacken und kompakt verstauen dank patentierter Split Fin Box, und dank Rollbag deutlich einfacher auch mit Fahrrad transportieren. Das Naish und das Makaio verfügen hierbei über die klassische (und leider etwas sperrige) US Fin Box, warum auch deren Trolleybags deutlich größer ausfallen, um es dennoch vernünftig verstauen zu können. Auch beim Gewicht ist es das Leichteste, so dass es auch von zierlicheren Personen zu tragen ist. 

Vom Design lag wieder das Makaio vorn, weil es mehr den Zeitgeist trifft, und an sich auch eine Augenweide ist, während die anderen eher designtechnisch einfacher gestrickt sind. Dies ist aber persönliche Geschmackssache. 

So ähnlich alle drei auf dem ersten Blick sein mögen, so verschieden sind diese dennoch. Wer gerne kippstabil mit viel Gepäck auf längeren Touren gehen möchte, sollte sich das Naish näher anschauen. Wem wiederum etwas mehr Wendigkeit und Familientauglichkeit wichtiger ist, ist mit dem Makaio, auch aufgrund seines trendigen Designs, bestens aufgehoben. Und das Starboard, vom Fahrverhalten irgendwo zwischen Naish und Makaio gelegen, ist denjenigen zu empfehlen, die ohnehin nicht viel Platz im Kofferraum haben, oder es mit praktischen Rollbag bequem zur Eintrittsstelle transportieren möchten. Insofern hat jedes seine Vorzüge, und sollte je nach persönlicher Anforderung gewählt werden."

Bei Interesse - dann hier zum NAISH Touring 12.6x32, oder das MAKAIO Loana 12.6x31 V4, oder das STARBOARD Touring One 12.6x30.


Vergleichstest: MAKAIO Kula Nui 11.6x32 V5 vs. STARBOARD iGo 10.8x33  (vom 18.07.2026)

Vor genau einem Monat konnte sich das iGo von Starboard denkbar knapp den Testsieg holen. Nun war es an der Zeit, dieses zu bestätigen. Als Kontrahent wurde das Kula Nui von Makaio auserkoren, welches aufgrund des Shapes, sowohl dem Allround-, aber auch dem Touring-Segment zu geschrieben werden kann. Da das iGo bereits sehr ausführlich im Test vom 18.06.2026 beschrieben wurde, wird hier detaillierter auf das Kula Nui eingegangen.

Mir einer Länge von 11.6 (350cm) ist das Makaio nur 25cm länger als das Starboard, was der Spurgetreue im direkten Vergleich vorteilhaft ist. Es glitt einfache etwas unbeschwerter und geschmeidiger gerade aus. Vom Vorteil ist hierbei auch der dezente Rocker, der es auch möglich macht, dies auch bei leichten Kabbelwasser einzusetzen. Dabei büßt es auch kaum merklich an Wendigkeit ein. Erstaunlich im direkten Vergleich ist, dass beide Boards in Sachen Kippstabilität und Tragfähigkeit auf gleichen Niveau liegen. 

Kula Nui bedeutet 'große Schule' bzw. Universität. So ist es wenig verwunderlich, dass es wie das Starboard über nahezu gleiche Ausstattung verfügt. Drei Tragegriffe, welche es ermöglichen allein oder zu zweit bequem zum Eintrittsstelle zu transportieren, sind ebenso gegeben, wie die Möglichkeit einen Kajaksitz darauf anzubringen. Hierbei sind die D-Ringe sehr grazil ins Deckpad eingefasst, und stören nicht, wenn es ohne Sitz genutzt wird. Auch zu zweit kann es auf Tour gehen, da für Mitfahrer zwei zusätzliche Haltegriffe zur Verfügung stehen - diese beim Starboard fehlend. Alle Griffe sind wie auch beim iGo angenehm gepolstert. Beide Kandidaten verfügen zudem über ein Kickpad, wobei das vom Starboard deutlich breiter und nutzbarer ausfällt, und nicht durch ein Gepäcknetz behindert wird. Für den Allgemeinnutzer aber nicht entscheidend.

Während sich das Starboard deutlich einfacher ins mitgelieferte Rollbag verstauen lässt, da es über eine Split Fin Box verfügt, ist es beim Kula Nui aufgrund der durchgängigen US-Fin Box nicht ganz so einfach. Dennoch lässt es sich vernünftig ins passende Trolleybag verstauen, samt Zubehör. Praktisch beim Starboard, dass man bei Bedarf das Gepäcknetz komplett entfernen kann, da es mit Karabiner festgemacht wird.

Beim Design waren sich alle Teilnehmer einig - das Makaio ist eines der ansprechendsten im Markt. Die gelungen Farbkombination aus Holz und dunklem Türkis spricht Weiblein wie auch Männlein gleichermaßen gut an. Auch der hochwertige und sonnenbeständige Aufdruck im 'Wellendesign' auf beiden Boardseiten kommen überragend an. 



Am Ende konnten beiden Boards gleichermaßen überzeugen. Etwas mehr Spurgetreue beim Kula Nui, dafür etwas wendiger das iGo. Beide konnten im direkten Vergleich bei Kippstabilität und Tragfähigkeit überzeugen. Für das Makaio spricht die hochwertigere Verarbeitung, und auch die bessere Familienfreundlichkeit. Dafür ist das Starboard einfacher zu händeln, während das Kula Nui designtechnisch aktuell kaum zu schlagen ist - so unsere Tester."

Bei Interesse - dann hier zum MAKAIO Kula Nui 11.6x32 V5.


Vergleichstest: MAKAIO Touring SP 11.0x29 vs. sunRISE 11.6x29  (vom 06.07.2026)

Ein Tag, bevor uns die limitierte Auflage unseres ersten eigenen Boards - dem sunRISE 11.6x29 - endlich erreichen sollte, sagten wir uns, lass es uns im Segment der Sports-Tourer mit dem etwas kürzeren Touring SP vergleichen. Nachdem das sunRISE gegenüber dem Testsieger 2024 von Starboard mit Bravour bestehen konnte, steht nun zweiter Vergleichstest an. Wird das sunRISE hier auch bestehen können?

Im direkten Vergleich sind sich die Boards vielleicht auf ersten Blick sehr ähnlich, dennoch steckt im Detail die Würze. Während das sunRISE aufgrund seiner Länge von 350cm durch deutlich mehr Spurtreue zum Makaio besticht, zeichnet sich dieses dank geringerer Länge von 335cm durch mehr Wendigkeit aus. Auch bedingt durch das geringere Volumen, vermag es nicht ganz so traglastig zu sein. Somit unterstreicht es aber auch seine sportliche Note, und zählt zu Recht ins Segment der Sports-Tourer. 

Auch war das Konzept offensichtlich ein anderes. Das Touring SP ist wohl eher für Touren gemacht, da es durch zweites Gepäcknetz zudem besticht. Im Gegensatz dazu, ist das sunRISE eher sportlicher und familienfreundlicher gestaltet. Hierzu verfügt es nicht nur über eine Hydro Slick Edge und ein Kickpad, sondern auch über die Kajakoption dank 4 D-Ringen. Neben dem markanten und auffälligen Design lobten dies unsere Testteilnehmer.

Beim Handling ergab es ein Unentschieden - beide Boards lassen dank Split Fin Box einfach einrollen. Im Gegensatz zum Falten beim Einpacken, ist dies materialschonender, da weniger Sollbruchstellen wie beim Falten entstehen, was gut für die Langlebigkeit ist. Auch so lässt es sich deutlich kompakter im Fahrzeug verstauen. Zudem verfügen beide über die Woven X-Cross Dropstitch Technologie, was für Robustheit und Langlebigkeit zugleich steht. 

In Abhängigkeit vom Einsatz, sind beide zu empfehlen. Für das Touring SP spricht die Wendigkeit, wobei das sunRISE durch besseren Geradeauslauf, Kajakotion und markanteren Design zu überzeugen weiß."

Bei Interesse - dann hier zum MAKAIO Touring SP 11.0x29 oder zum sunRISE 11.6x29.


Einzeltest: STARBOARD Allstar Airline 14.0x26 Deluxe Lite (vom 26.06.2026)

Es ist uns immer wieder ein besonderes Anliegen, auch mal im Racing Segment das ein oder andere Board hier unter die Füße zu bekommen. Gerade im Hochsommer bietet sich die Gelegenheit, und so sollte im Einzeltest das Allstar Airline seine Gunst zeigen können. Von eines der renommierten Hersteller in dem Bereich. 

Für alle, die gerne mal etwas zügiger und vor allem sportlicher unterwegs sein möchten, wurde es konzipiert. Somit nicht für Einsteiger, aber für Jung & Alt. Auf den ersten Blick fallen die Side Rails besonders auf, die die Standfläche auf dem nur 26" (66cm) breiten Board merklich verbreitern. Gerade in Race Heat ist dies nützlich. 

In Sache Gleiteigenschaften ist es kaum zu schlagen - vom ersten Moment an, glitt wie auf Kufen übers Wasser, nur wenige Paddelschläge genügten, um auch Geschwindigkeit zum kommen. Dabei war auch die relativ langsam zulaufende Outline förderlich, die das Paddel sehr nahe und direkt am Board führen konnte, und somit ohne Korrekturen auf Speed gekommen ist. Gleichzeit war das sehr rutschfeste Deckpad quasi wie ein Laufsteg, so dass man stets sicheren Stand hat. So war auch das erhöhte und funktionelle Kickpad stets sicher erreichbar, um auch mal gewagtere Wendemanöver durch führen zu können. Da die Outline hierbei weniger schmal ausfällt, wie bei anderen Boards dieser Klasse, war es auch mühelos nutzbar. Man merkt dem Allstar an, dass es die Konzepte vom Hardboard versucht bestmöglich nach zu empfinden. Insofern nahezu perfekte Konstruktion, und sehr gelungene Adaption vom gleichnamigen Hardboard, welches in seiner Disziplin maßstabsetzend ist. 

Für den versierten Paddler mit Hang zum Speed die Empfehlung. Starboard ist es nahezu perfekt gelungen, die Eigenschaften des gleichnamigen Hardboards hier beim Inflatable nach zu empfinden. Und das auch im Detail."

Bei Interesse - dann hier zum STARBOARD Allstar Airline 14.0x26 Deluxe Lite.


Vergleichstest: STARBOARD One 12.6x30 vs. MAKAIO Touring X-Pro 12.6x30  (vom 20.06.2026)

Nachdem im gestrigen Test das X-Pro von Makaio, wenig verdenklich aufgrund seiner Eigenschaften, positiv hervorgegangen ist, sollte nun ein objektiverer Test her. Und dies im realen Touring-Segment. Um den Vergleichstest neutral zu halten, als auch aktuell, wurde das neue Touring One von Starboard zum Wettkampf gerufen. Wer entscheidet diesen Heat für sich?

In Sachen Handling legte das Starboard gleich klar vor. Aufgrund seines geringen Gewichtes von nur 8,2kg ist es ein Fliegengewicht, und somit auch für zierlichere Nutzer zu tragen. Ebenso lässt es sich dank Split Fin Box und mitgelieferten Rollbag sehr kompakt mit Zubehör verstauen, egal ob als Rucksack mit dem Fahrrad, oder schlicht kompakt im Kleinwagen. Besonderes Augenmerk der funktionellen Ausstattung gewidmet. Aufgrund des Federgewichtes, wird auf zusätzliche Tragegriffe an Nose und Tail verzichtet, so dass nur mittig einer übrig bleibt. Das Kickpad blieb erhalten, jedoch das hinderliche hintere Gepäcknetz wurde hierbei erspart, um dieses angenehmer nutzen zu können. 

Das deutlich schwerere Makaio mit ca. 10,5kg kann in anderen Punkten glänzen. Hierbei wird erkennbar, dass diese auf Traglast und Steifigkeit durch umlaufenden Carbon Stringer an Ober- und Unterdeck entwickelt und gearbeitet wurde, wie voran gegangener Test bereits ausführlich ´beleuchtet hat. Die bessere Hydro Slick Edge für optimalen Strömungsabriss im Vergleich zur eher spielig anmutigenden von Starboard weiß auf längeren Touren zu überzeugen. Das gerade geschnittene Tail verleiht zudem noch etwas Spurtreue mehr im Vergleich zum Starboard.

In der Deluxe Lite Variante verfügt das Starboard darüber hinaus neben zwei weiteren Tragriffen und hinteren Gepäcknetz, auch über die Kajakoption, wobei das Shape in seinen Eigenschaften unverändert geblieben ist. Dies nur angemerkt.

Wer die Einfachheit sucht, federleicht auf längere Touren gehen möchte mit dem Notwendigsten, und auch keine Kompromisse bei Qualität und Preis machen möchte, der sollte sich das Starboard näher anschauen. Die mit dem Eigengewicht des Makaio's kein Problem haben, und viel Ballast auf Tour nehmen möchten, ist das X-Pro eine exzellente Wahl." 

Bei Interesse - dann hier zum MAKAIO Touring X-Pro 12.6x30 oder zum STARBOARD One 12.6x30


Vergleichstest: MAKAIO Touring X-Pro 12.6x30 vs. NAISH One 12.6x30  (vom 19.06.2026)

Unser Testmarathon sollte in die nächste Runde gehen, und das mit einer Legende im Board Bereich. Es trat das legendäre One 12.6x30 von Naish, welches seit über 15 Jahren unverändert geblieben ist, auch wenn seinerzeit als Raceboard konzipiert, gegen die 2025er Neuentwicklung von Makaio an. Beide Boards wurden zu Ihrer Zeit unter verschiedenen Gesichtspunkten entwickelt, und so war es vorprogrammiert, dass es sich hier nur um minimale Differenzen im Fahrverhalten handeln wird. Dennoch sagten wir uns - das könnte spannend werden, auch wenn gleich der Vergleich, abgesehen von den Maßen, etwas hängt.

Auch wenn von den Maßen gleich, sind beide nicht direkt miteinander vergleichbar, wie unser Test ergab. Während man dem Naish seine Gene sofort anmerken konnte, denn bei Spurtreue und Geschwindigkeit war es dem Makaio überlegen. Es kam deutlich schneller in die Spur, und wirkte einen Müh schnittiger im Wasser. In Sachen Belastbarkeit konnte wiederum dank Carbon Stringer das Makaio überzeugen, was ihm auch die deutlich höhere Tragfähigkeit und Steifigkeit in sich einbrachte. Erstaunlicher war hingegen, dass das X-Pro gefühlt eine Nuance wendiger wirkte, auch wenn gleich etwas langsamer. 

Das das Naish etwas herausfordernder sein würde, stand vor Testbeginn bereits fest. Schließlich wurde es einst als Raceboard konzipiert, und erfreut sich zu Recht seit einer kleinen Ewigkeit seiner Beliebtheit. Das Makaio hingegen ist das gutmütigere, und auch das familientauglichere Board. Ob Mitpaddler sich an den zusätzlichen Haltengriffen erfreuen, und auch das es wegen zwei großzügigen Gepäcknetzen hat, seine Vorteile aufbietet. Die geteilte Fin Box beim Makaio lässt auch im Vergleich zur klassischen US Fin Box vom Naish ein einfacheres Verstauen im Trolleybag oder blanko im Kofferraum zu. Beim Design lässt sie quasi immer diskutieren. Vielleicht vermag des Naish hierbei aufgrund seiner Be´kanntheit etwas mehr zu überzeugen, warum es hierbei vorne lag.

Tragfreudigkeit und etwas mehr Kippstabilität sprechen neben der Familienorientierung klar fürs Makaio. Das Naish hingegen ist für die, die etwas sportlicher und herausfordernder unterwegs sein möchten klar die bessere Wahl."

Bei Interesse - dann hier zum MAKAIO Touring X-Pro 12.6x30 oder zum NAISH One 12.6x30


Vergleichstest: NAISH Mana 10.8x33 vs. STARBOARD iGo 10.8x33 Deluxe Lite  (vom 18.06.2026)

In unserem zweiten Vergleichstest des Jahres, wollten wir bewusst das vielversprechende neue Allroundboard von Naish testen. Dies tritt die Nachfolge des legendären Nalu an. Im direkten Vergleich mit iGo 10.8x33 Deluxe Lite von Starboard, welche beide zusammen in der Stiftung Warentext 06/2025 seinerzeit für Furore sorgten. Wie wird sich das neue Mana schlagen, und welche Optimierungen zum Vorgänger hat es zu bieten?

Zunächst sei zu erwähnen, dass beide vermeintlich zwar die gleichen Maße haben, aber aufgrund des Shapes doch recht verschieden anfühlen werden, wie unsere Testprobanden auch heraus stellten. Obwohl beide mit einer Breite von 33" (83,8cm) glänzen, idst das Naish um einiges kippstabiler. Dies mag an der bereiteren Outline liegen, und den dabei deutlich breiteren und geraderen Tail, wenn eine Nuance an Wendigkeit hierbei auch beim Naish verloren geht. Darüber hinaus erweckt die breitere Outline vom Naish eine höhere Traglast, auch weil sich dieses merklich weniger unter Belastung durchbog - auch wenn nur minimal. Bedingt durch die spitzere Nose, wusste das Naish auch ein Quäntchen bessere gerade auszulaufen, aber in Wendigkeit machte es hierbei klar den Kompromiss zum Starboard. Dies konnte nicht nur bei Wendigkeit punkten, sondern ist an Vielseitigkeit für jedermann der Hammer. Dank Vollausstattung durch 3 Tragegriffen, Kickpad, Kajakotion, variablen Gepäcknetz ist dies das familienfreundlichere 'Mehrzweckboard'. Beide Boards sind für die gemütliche Runde zum Feierabend zu empfehlen, für alle die einfach mal gechillt aufs Wasser wollen.

Punkten kann das Starboard aber auch in Punkto Handling - dank Split Fin Box und geringerem Gewicht, ist es müheloser zu transportieren. Auch ist hierbei der deutlich kompaktere Rollbag zu erwähnen, der es auch zarteren und jüngeren Publikum im Umgang erleichtert. Am Ende waren es genau diese Nuancen, beim Handling sowie der Familientauglichkeit dank aller Optionen, die dem Starboard hauchdünn den Testsieg einbrachten.

Wer ein tragfreudiges und sehr kippstabiles Einsteigerboard sucht, ist mit dem Naish bestens beraten. Wem etwas mehr Wendigkeit und Vielseitigkeit wichtiger ist, sollte das Starboard bevorzugen. Als Einsteiger macht man mit beiden wenig falsch, und sind darum beide eine Empfehlung wert." 

Bei Interesse - dann hier zum NAISH Mana 10.8x33 oder zum STARBOARD iGo 10.8x33 Deluxe Lite.


Vergleichstest: sunRISE 11.6x29 vs. STARBOARD Touring 11.6x29 Deluxe Lite  (vom 17.06.2026)

Als Neuheit präsentierten wir 2026, unsere erste eigene Entwicklung - einen Sports-Tourer. Im ersten Test des Jahres, sollte es gleich hart zur Sache gehen, denn in diesem Segment wurde das Äquivalent von Starboard von euch zum Testsieger im Segment gekürt. Da wir an dem Board gut über 2 Jahre Entwicklung Entwicklung rein gesteckt haben, war uns wichtig, dies im direkten Vergleich mit der Referenz  dieser Klasse von Starboard zu testen.

Auffallend dabei ist zuerst die Materialanmutung - so setzt das sunRISE nicht nur auf Woven X-Cross Dropstitch Marial, sondern stellt durch das Laminierverfahren auch einen echten Double Layer dar. Hierbei konnte nicht nur höhere Traglast im Vergleich zum Starboard erzielt werden, sondern auch deutlich mehr Steifigkeit in sich. Dennoch ist es ähnlich leicht zu rollen, auch dank der optimierten Split Fin Box. Bemerkenswert ist in Sachen Geschwindigkeit, das nicht nur aufgrund Verzicht einer Rockerline, das Board quasi durchs Wasser schneidet, sondern auch die aus Racesegment bekannte Hydro Slick Edge, die es möglich macht mit wenigen Paddelschlägen kräfteschonend auf Speed zu kommen. Dank der breiteren Outline zum Tail wurde der Geradeauslauf zusätzlich optimiert, ohne an Wendigkeit zu verlieren. Darüber hinaus wurde dank zusätzlicher Haltegriffe, der Kajakoption, dem großen Gepäcknetz die Familienfreundlichkeit assistiert. Die knalligen Farben in Neon wussten dabei auch entgegen dem etwas bieder wirkenden Starboard zu überzeugen. Im Gesamten wusste das Gesamtkonzept mit Verliebtheit zum Detail bei allen Probanden zu überzeugen.

Ich hatte die Gelegenheit, das 11'6" sunRISE Stand-up-Paddle-Board an der Listertal-Sperre ausgiebig zu testen, und bin rundum begeistert. Auf dem Wasser überzeugt das Board vor allem durch seine Wendigkeit: Trotz der relativ schmalen Form lässt es sich sehr agil manövrieren und ist zudem erstaunlich schnell unterwegs. Für alle, die ein schnelles, wendiges Board mit erstklassiger Verarbeitung suchen, ist das sunRISE 11'6" eine klare Empfehlung." (Moritz - Dt. Windsurf-Meister 1989 und 2001 im Juni 2026)

Bei Interesse - dann hier zum sunRISE 11.6x29 Ltd. Edition. 

Seit 2024 Referenz für unsere Kundschaft im Segment der Sports-Tourer. Zu Recht auch. Entwickelt für diejenigen, die aus dem Allrounder entwachsen sind, und nach neuen Herausforderungen suchen, ohne gleich in die 'Streichholz-Klasse' (Race-Segment), oder die längeren Tourer übergehen zu müssen. Zu Recht Testsieger 2024 unter den Sports-Tourern. 

Nicht nur beliebt bei sportlich Ambitionierten, sondern auch die Vielseitigkeit zu gleich suchen. So besticht das Board mit einer gesunden Mischung aus Gleitfreude und Geschwindigkeit, ohne das Wendigkeit vernachlässigt wird. 

Im Test wurde von den Probanden besonders heraus gestellt, das neben der Vielseitigkeit, das gesamte Konzept zu überzeugen weiß. Von der Materialanmutung bis hin zum besonders leichten Handling, ob bei Transport unterwegs mit kompakten Rollbag, als auch zur Eintrittsstelle dank Gewicht von nur 7,5kg. Verdankt wird dies dem Woven Dropstitch Material, welche durch seine Biegsamkeit einfach und praktisch zu rollen ist, und somit kompakt ins Rollbag samt Zubehör zu verstauen ist.

Das wohl vielseitigste Board unter den Sports-Tourern. Flott unterwegs als SUP, aber auch mal chilig als Kajak. Extrem guter Geradeauslauf, und dennoch sehr drehfreudig. Besonders einfach im sehr kompakten Rollbag zu verstauen. Klare Empfehlung von mir. Kombiniert mit leichten Carbon-Paddel macht es wahnsinnigen Spaß." (Lara im August 2024)

Bei Interesse - dann hier zum STARBOARD Touring 11.6x29 Deluxe Lite.


Einzeltest: MAKAIO Nawahi 11.0x33 New Edition  (vom 31.05.2026)

Seit Jahren bewährtes Shape, welches für Einsteiger und gleichermaßen Familien universell geeignet ist. Hierbei zeichnet es sich besonders durch seine ideale Kombination von Kippstabilität und Tragfreudigkeit aus. Mit 33" (83,8cm) Breite ist es überragend kippstabil, wobei hier auch die breite Outline zum Tail dem zusätzlich zu Gute kommt. Konzipiert für nahezu alle Gewässer, ob Fließgewässer, Seen, aber auch auf dem Meer mit seichten Wellengang, ist es auch im Urlaub stets ein guter Begleiter. HIerbei kommt der dezente Rocker zu Gute, da es sich im Kabbelwasser immer noch chillig voran gleitet. Dank des Drei-Finnen-Konzeptes, welche allesamt individuell nach Bedarf einfach durch Slide In-Prinzip montiert werden, lässt es sich jederzeit an die eigene Performance und Erfordernisse anpassen. Getestet haben unsere Probanden es mit vollem Finnensatz, also mit allen drei Finnen.  

Als weitere Besonderheit muss das geschlossene Deckpad, welches auch von der Stärke etwas mehr ausfällt als gewöhnlich, und somit überall sicheren Stand ermöglicht, auch für den Vierbeiner. Ebenso lobten die Tester die Familienfreundlichkeit, da zusätzlich Haltegriffe für Mitfahrer sowie Kajakoption gegeben sind. So haben nicht nur Mitfahrer sicheren Halt, sondern es lässt sich spielend leicht mit optionalen Kajaksitz 'umbauen'. Das es auch Kids & Teens mühelos zu Wasser bekommen, ermöglichen die drei Tragegriffe. Ob allein am mittigen, oder zu zweit am vorderen und hinteren zugleich - beides möglich. Auch lässt sich dank zweier Gepäcknetze ausreichend mitführen.

Das Nawahi ist für uns als Familie top! Oft bin ich gemeinsam mit Kind am Board unterwegs. Es ist leicht, sehr kippstabil und hat zwei Haltegriffe - das macht die Fahrt für alle sicher und entspannt. Auch das Design gefällt uns sehr gut." (Janina nach TESTival 2025)

Liebevoll 'Dampfer' genannt, ist es bestens für gemütliche Runde im Urlaub oder zum Feierabend geeignet. Ob alleine, ob mit Vierbeiner, oder mit dem Kids, ein Board was besonders Familien entgegen kommt, und somit zurecht bei Familien beliebt ist. Auch die frischen Farben und das grazile Wellendesign kommen stets gut dabei an.

Bei Interesse - dann hier zum MAKAIO Nawahi 11.0x33 New Edition